Verantwortung

Ehrenamt: Das läuft beim Automobilhersteller Audi

Soziales Engagement hat bei Audi viele Gesichter. Der Automobilhersteller initiiert jährlich viele Aktionen. Zum Beispiel einen Halbmarathon oder die „Aktion Teamgeist“. 2026 geht es dabei um Rettungs- und Hilfsvereine.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Halbmarathon: 500 Audi-Mitarbeitende sammelten 21.000 Euro für den Inklusionssport.
  • Beim „Audi Social Day“ engagieren sich Mitarbeitende in sozialen Projekten.
  • Mit der Aktion Teamgeist fördert Audi Vereine und Organisationen, 2026 besonders Hilfs- und Rettungsdienste.

Yes, alle machen mit! Automobilhersteller Audi stellt im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements viele Aktionen auf die Beine – für und mit seinen Mitarbeitenden, so auch 2026.

Der Startschuss fiel im Frühsommer mit dem Halbmarathon in Ingolstadt. Rund 500 Audianer gingen diesmal an den Start – doppelt so viele wie im Vorjahr. Durch ihre Teilnahme sammelten sie Geld für fünf regionale Organisationen, die sich für Inklusionssport einsetzen. Das Unternehmen ist seit 25 Jahren Sponsorpartner des Halbmarathons, wandelte jeden gelaufenen Kilometer in eine Spende um und stockte sie noch auf. So kamen am Ende 21.000 Euro zusammen. Wer nicht selbst mitlaufen wollte, half bei der Organisation mit, reichte beispielsweise Wasser und Bananen am Verpflegungsstand oder feuerte Kolleginnen und Kollegen entlang der Strecke an.

„Das Event stärkt die Gemeinschaft in unserer Region und ist ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Engagements am Heimatstandort“, betont Ute Röding, die Leiterin des Audi Corporate Citizenship.

Fakten & Hintergründe

Das Engagement beschränkt sich nicht auf einzelne Veranstaltungen. Aus dem Freiwilligentag „Audi Ehrensache“ (2012) entstand ein dauerhaftes Angebot. Regelmäßig findet an den internationalen Standorten der „Audi Social Day“ statt. 2025 beteiligten sich rund 1.100 Mitarbeitende mit mehr als 100 Projekten.

Einfach mal die Kita renovieren

Über die digitale Ehrenamtsplattform von Audi finden Mitarbeitende zudem ganzjährig Möglichkeiten, sich in der Freizeit einzubringen. Eine Kita renovieren, Ausflüge mit Senioren machen, Vorlesen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung unterstützen. Abteilungen können sich als Team melden und anderen Zeit und Fürsorge schenken.

Mit Förderaktionen stärkt Audi zudem den freiwilligen Einsatz engagierter Beschäftigter. Dazu dient etwa die Initiative „Teamgeist“: Mitarbeitende machen sich für „ihren“ Verein oder eine Organisation ihrer Wahl stark, für die das Unternehmen dann spendet. Die Initiative steht jedes Jahr unter einem anderen Motto, von Sport über Kultur bis hin zu Bildung. 2024 erhielten rund 60 Vereine insgesamt 100.000 Euro zur Förderung kultureller Vielfalt. 2025 stand der Jugendsport im Fokus. Aktuell läuft die Bewerbungsphase für 2026: die Nachwuchsförderung von Hilfs- und Rettungsorganisationen in den Standortregionen Ingolstadt und Neckarsulm, in denen sich zahlreiche Audi-Mitarbeitende engagieren.

„Wer sich engagiert, hat auch persönlich was davon“

Ute Röding, Leiterin Audi Corporate Citizenship

„Sie alle leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt in unserer Gesellschaft“, so Röding. Und wer sich engagiert, hat auch persönlich was davon: Man lernt andere Menschen kennen, erwirbt neue Fähigkeiten und wächst manchmal über sich hinaus.

Wichtiges Ehrenamt

  • 27 Millionen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger engagieren sich freiwillig, das entspricht rund einem Drittel der Bevölkerung. Ehrenamt hat auch in Bayern Tradition. Mehr als fünf Millionen Menschen im Freistaat haben ein Ehrenamt, etwa jeder Dritte über 14 Jahre.
  • Die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm unterstützen mit ihrer „vbw Stiftung Lebensgrundlagen Bayern“ ebenfalls zahlreiche ehrenamtlich getragene Projekte. Gerade in Zeiten, in denen extremistische Kräfte versuchen, die Gesellschaft zu spalten, brauche es Werte wie Teamgeist, Fürsorge, soziales Engagement und aktive Teilhabe an der Gemeinschaft, so die Arbeitgeber.
  • Viele Beschäftigte engagieren sich neben Familie und Beruf für die Gemeinschaft und tragen so zu sozialem und gesellschaftlichem Zusammenhalt bei.

Friederike Storz

aktiv-Redakteurin

Friederike Storz berichtet für aktiv aus München über Unternehmen der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie. Die ausgebildete Redakteurin hat nach dem Volontariat Wirtschaftsgeografie studiert und kam vom „Berliner Tagesspiegel“ und „Handelsblatt“ zu aktiv. Sie begeistert sich für Natur und Technik, Nachhaltigkeit sowie gesellschaftspolitische Themen. Privat liebt sie Veggie-Küche und Outdoor-Abenteuer in Bergstiefeln, Kletterschuhen oder auf Tourenski.

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