Kobalt – für E-Akkus
Ohne Kobalt bleibt das E-Auto stehen: Das sehr seltene Metall ist das Schlüsselelement für Batterien, besonders Lithium-Ionen-Akkus. Früher nutzte man das Element in der Malerei (kobaltblau).

Das Metall Kobalt gehört zu den seltenen Erden. Der Rohstoffabbau ist problematisch, da die Arbeitsbedingungen in den Förderländern kritisch sind.
Vorkommen: Kobalt steckt in vielen Mineralien – jedoch nur in geringen Mengen. Im Kongo finden zwei Drittel der weltweiten Förderung statt (170.000 Tonnen pro Jahr).
Verwendung: Das Schlüsselelement sorgt dafür, dass Handys, Laptops und Elektroautos nicht der Strom ausgeht. Besonders Lithium-Ionen-Akkus befeuern die Nachfrage: Das Metall ist hier das Herzstück. Forscher arbeiten jetzt an Alternativen.
Interessant: In der Malerei ist Kobalt als blauer Farbton bekannt. Das Pigment wurde im Altertum zum Färben von Glas und Keramik verwendet. Auch in Freiburg gab es einst eine Kobalt-Mine.
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